Veranstaltungspavillon im NONAM

 


Amerindias aktiv


Donnerstag, 1. Juni 2017

Fight for You: Konzert mit Raye Zaragoza

Raye Zaragoza

Die indigene Sängerin Raye Zaragoza (Pima/Akimel O'odham) wurde bekannt durch ihren Protestsong «In the River», der im Handumdrehen zu einer Hymne des Widerstands von Standing Rock avancierte. Für ihre Arbeit erhielt sie den «Honesty Oscar for Best Activist Anthem».

Raye spielte und sang für die Aktivisten in Standing Rock und reist seither mit ihrer musikalischen Botschaft durch Amerika und Europa. Kurz vor der Veröffentlichung ihres Debut-Albums «Fight for You» besucht sie das NONAM. Im Rahmen des Konzerts erzählt sie vom Protest gegen die geplante Öl-Pipeline in Standing Rock und vom Kampf für die Rechte der Indigenen.

www.rayezmusic.com
http://standwithstandingrock.net
https://soundcloud.com/rayezmusic/intheriver

 

Türöffnung: 18:30 Uhr
Konzertbeginn: 19:00 Uhr
Eintritt: CHF 20.-
reduziert: CHF 15.-
Mitglieder Amerindias: gratis

 


Sonntag, 21. Mai 2017

Internationaler Museumstag im NONAM

Buffalo Field Campaign

 

Der diesjährige internationale Museumstag im NONAM steht ganz im Zeichen des Bisons.

 

Programm

12:00–13:00 Uhr        Führung durch die Sonderausstellung «Bison, Büffel, Buffalo»

12:00–12:45 Uhr        Familienführung durch die Dauerausstellung

13:15–16:00 Uhr        Familienparcours «Auf den Flügeln des Donnervogels»
(durchgehend)            Ein interaktiver Rundgang für Familien in der Dauerausstellung.

13:15–16:00 Uhr        Parcours «Zwischen Büffelgras und Bison Chips»
(durchgehend)           Mit dem Schnipp-Schnapp-Spiel die Ausstellung entdecken.

13:30–15:30 Uhr       Vortrag «The American Bison Today»

Sein Fleisch ist gesund, sein Fell wärmt, er ist wieder in Mode, auch in der Schweiz. Im Mai letzten Jahres wurde der Bison gar zum offiziellen Wappentier der Vereinigten Staaten erklärt. Bis heute ist er das Wahrzeichen des amerikanischen Westens und der Plains-Kulturen geblieben. Doch wer seine Geschichte kennt, weiss: Vor wenig mehr als hundert Jahren wurde der Bison beinahe ausgerottet. Mike Mease, Gründungsmitglied der Buffalo Field Campaign (Montana) spricht über das Comeback des Bisons und das Leben der wilden Bisons im Yellowstone National Park.
(Vortrag und Diskussion in Englisch.)

14:00–14:20 Uhr        Tierische Geschichten
                                   Indianische Geschichten von Tieren, die es faustdick hinter den
                                   Fellohren haben.
                                   (In Deutsch und Schweizerdeutsch.)

15:00–15:20 Uhr        Tierische Geschichten
                                   Indianische Geschichten von Tieren, die es faustdick hinter den
                                   Fellohren haben.
                                   (In Deutsch und Schweizerdeutsch.)

 

Eintritt frei; alle Veranstaltungen sind kostenlos!

 

 


Archiv


 

Freitag, 9. Dezember 2016

«Mission Sitting Bull»

Lesung mit Manuel Menrath, Universität Luzern

 

 

Wo                          Nordamerika Native Museum, Seefeldstrasse 317, 8008 Zürich
Wann                      9. Dezember 2016 um 19 Uhr
Türöffnung             18.30 Uhr
Eintritt frei

Nach der erfolgreichen Buchvernissage von «Mission Sitting Bull: Die Geschichte der katholischen Sioux» in Luzern stellt Manuel Menrath nun sein Buch anlässlich des Incomindios-Stammtisches im Dezember im NONAM vor.

In seinem Buch geht der Autor der Frage nach, wie es Missionaren aus der Zentralschweiz gelang, eine Mehrheit der Sioux-Indianer im 19. Jahrhundert zum katholischen Glauben zu bekehren. Für seine Recherchen hat er verschiedene Reservate in den USA besucht. Dort konnte er auch Nachfahren von Sitting Bull interviewen. Entstanden ist dabei ein Werk, das die Sichtweise der Sioux mit einbezieht und die Missionierung aus kritischer Perspektive beleuchtet.

Die Sioux galten einst als das kriegerischste Volk auf dem Gebiet der heutigen USA. Als jedoch die Bisons beinahe ausgerottet waren und die Armee ihre Jagdgebiete endgültig besetzte, begaben sich auch die letzten Widerstandskämpfer mit ihren Familien ins Reservat. Dort trafen sie auf den Benediktiner Martin Marty aus Einsiedeln, der als Missionar tätig war. Während sich Häuptling Red Cloud katholisch taufen liess, blieb Sitting Bull standhaft und hielt an seiner traditionellen Weltanschauung fest. Damit forderte er die Missionare immer wieder aufs Neue heraus.

Das Buch erzählt erstmals die Lebensgeschichte des Missionars Martin Marty. Ihm werden Ehren und Wertschätzung bis heute zuteil. Die Sioux hingegen erlebten die Missionierung als Trauma und Tragödie: Zu spät erkannten sie, dass der neue Glaube nicht mit dem alten verbunden werden durfte.

 

Incomindios und Amerindias laden alle Interessierten zu diesem Incomindios-Stammtisch ein. Eine gute Gelegenehit, die Aktiven von Incomindios und Amerindias kennenzulernen.

 

 


 

 

Sonntag, 6. November 2016, 10:30 – 17:00 Uhr

Finissage «Calling the Animals»

 Calling the Animals

Wir verabschieden uns… von arktischen Tieren, fantastischen Künstlern und wunderbaren Geschichten

Programm:

10.30 Uhr – Club Francophone
 Frühaufsteher mit Französischkenntnissen erfahren im Club Francophone, wie man einem Karibu schmeichelt und sicherstellt, dass die Jagd erfolgreich wird.

12 Uhr – Führung durch die Sonderausstellung
 Ein letztes Mal führt die Kuratorin durch die Ausstellung Calling the Animals. Und ein (vorerst) letztes Mal können kleine und grosse BesucherInnen in unserer. Druckwerkstatt nach Herzenslust drucken: Eisbär, Robbe, Iglu oder Schmetterling, was immer ihr wollt.

13.30 Uhr – Europäische FILMPREMIERE im NONAM:
Trapped in a Human Zoo. Die tragische Geschichte von acht Inuit.
 Sie kamen aus dem ewigen Eis und wurden in Europa wie Tiere zur Schau gestellt. Exotische Menschen aus fernen Winkeln der Welt wurden zu Attraktionen im Zoo. Basierend auf dem Buch In the Footsteps von Abraham Ulrikab von France Rivet, zeichnet der Dokumentarfilm Trapped in a Human Zoo die tragische und zutiefst erschütternde Geschichte von Abraham Ulrikab, seiner Familie und drei weiteren Inuit nach, die das Abenteuer nicht überlebten. Die kanadische Autorin las Abrahams Tagebuch und begab sich auf die Suche. France Rivet führt in den Film ein und steht im Anschluss für Fragen und Gespräche zur Verfügung (In englischer Sprache).

von Roch Brunette (Produktion & Drehbuch) und Guilhem Rondot (Regisseur) nach dem Buch «In the Footsteps of Abraham Ulrikab» von France Rivet.
Canada 2015, 61 Minuten, Englisch

Hier geht's zum Trailer

 


 

Samstag 3. September 2016, 19:00 – 24:00 Uhr

Lange Nacht der Zürcher Museen

 

Die Lange Nacht der Zürcher Museen rückt näher. Das NONAM ist wieder dabei!www.langenacht.ch

Dies und mehr erwartet unsere Besucher:

STORYTELLING mit Shelly Boyd (Arrow Lakes)
Wenn Shelly Boyd Geschichten erzählt, erzählt sie mit weit mehr als nur Worten. Traditionelles Geschichtenerzählen ist aus indianischen Kulturen nicht wegzudenken. Heute wird oft auf Englisch erzählt, denn die Zahl derer, die ihre indigene Sprache noch beherrschen, nimmt stetig ab. Shelly Boyd engagiert sich für die Wiederbelebung ihrer indianischen Sprache, des Salish, und hat dabei das Geschichtenerzählen wiederentdeckt. Mit viel Gefühl und feinem Humor erweckt sie indianische Geschichten zum Leben. Wir verstehen – auch wenn wir meinen, kein einziges Wort verstanden zu haben.
In Englisch und Salish.

SILA SINGERS Kehlkopfgesang aus der Arktis
Wer den archaischen Klängen traditioneller Kehlkopfgesänge lauscht, fühlt sich in andere Welten versetzt. Anlässlich der Langen Nacht entführen die Sila Singers in die Arktis. Sie erzählen von ihrer Liebe zum «Throat Singing», von ihrer Kindheit in der Arktis und von ihrem heutigen Leben im kanadischen Alberta.

TIERISCHE GESCHICHTEN für Gross und Klein
Indianische Geschichten von Tieren, die es faustdick hinter den Fellohren haben.
In Deutsch und Schweizerdeutsch.

AUF DEN FLÜGELN DES DONNERVOGELS Familienparcours
Ein interaktiver Rundgang durch die Dauerausstellung.

KULINARISCHES
Bistro mit indianischen und anderen Spezialitäten im Museumshof. Für Hungrige und Neugierige.

 


 

Sonntag, 22. Mai 2016

Internationaler Museumstag im NONAM

Führungen, Vortrag und Aktivitäten für Gross und Klein! Der Museumseintritt und alle Veranstaltungen sind kostenlos.

 

Programm

12.00 Uhr       «Calling the Animals» Führung durch die Sonderausstellung mit Kuratorin Denise Daenzer

14.00 Uhr       «Me Funny – Geschichten eines blonden, blauäugigen Ojibway-Indianers» Vortrag und Begegnung mit Drew Hayden Taylor (englisch, mit Übersetzung)

13.–16.00 Uhr  «Alle an Bord – Waldland in Sicht!» Parcours für Familien und Kinder in der Dauerausstellung


13.–16.00 Uhr   Offene Druckwerkstatt in der Sonderausstellung


Me Funny – Geschichten eines blonden, blauäugigen Ojibway-Indianers
Indianer haben lange, rabenschwarze Haare und geheimnisvolle, dunkle Augen. Stoisch blicken sie in die Ferne. Drew Hayden Taylor kennt ihn gut, diesen Mythos. Denn wenn der blonde, blauäugige Ojibwa die Bühne betritt, wartet das Publikum noch immer auf den Indianer.
Drew Hayden Taylor gehört zu den bekanntesten indigenen Schriftstellern und Komödianten Nordamerikas. Indianische Erfahrungen und die Kraft des Humors als indigene Überlebensstrategie stehen im Mittelpunkt seiner Arbeit.
Taylor ist auf einem kleinen Reservat in der kanadischen Provinz Ontario aufgewachsen und entführt uns in die unbekannte Welt des indianischen Humors. Mit Witz und Ironie plaudert er aus dem kulturellen Nähkästchen und gibt dabei so manches preis – nicht nur von sich selbst. Anlässlich des Internationalen Museumstags lädt das NONAM ein, indianisches Neuland zu entdecken.

Alle an Bord – Waldland in Sicht!
Interaktives Leiterli-Spiel in der Dauerausstellung
Forscher und Forscherinnen aufgepasst, das Abenteuer ruft! Mit unserem Kanu erkunden wir wilde Flüsse, mit dem Astrolab orientieren wir uns auf der Waldland Karte. Passt auf die Stromschnellen auf, damit ihr keine Ausrüstungsgegenstände verliert. An diesem Nachmittag kannst du das Waldland-Spiel in der Dauerausstellung erleben.
Für Familien und Kinder, Spieldauer ca. 30min.

 

 


 

Mittwoch, 2. März, 18.30 Uhr

Im Schatten des Heiligen Berges

Die Coming-of-Age Zeremonie der Mescalero-Apachen, New Mexico

In der Abenddämmerung wird das Feuer entzündet. Die Ga’an (Berggeister) besuchen die Menschen und tanzen bis Mitternacht für alle Anwesenden. Sie tanzen, um Krankheiten und Übel zu vertreiben und die Menschen zu heilen.
In dieser wichtigen Zeremonie der Mescalero-Apachen erhalten Mädchen den gesellschaftlichen Status einer Frau. Sie findet jährlich in Mescalero (New Mexico) statt. Seit über 40 Jahren sind Teile der Zeremonie auch für Interessierte und Touristen zugänglich – allerdings unter strikten Auflagen.

Veronika Ederer gibt in einem Vortrag mit zahlreichen Bildern einen Einblick in die Zeremonie, in die Vorbereitungen, Tänze und Festivitäten.
Im Anschluss zeigt das NONAM den Dokumentarfilm «Homeland Nation» über die Mescalero Apachen.

 

Am 2. März, 18.30 Uhr im Nordamerika Native Museum

Unterstützt von Amerindias.

 

 


 

17. Januar 2016

Arktis-Tag im NONAM

Am 17. Januar 2016, 11:00 – 16:30 Uhr

Es klirrt die Kälte, es knirscht der Schnee! Im NONAM stehen die Zeichen auf Eis.

Ob Klang, Film, Führung oder Inuit-Olympiade – die Arktis ist zum Greifen nah.

Auf zum Abenteuer im hohen Norden!

 

Unterstützt von Amerindias.


Hier geht's zum Flyer mit Programm

 


Mittwoch, 20. und 27. Januar 2016

Inuit-Schattentheater

Zieht euch warm an, die Arktis ruft! Ein Schattenspielabenteuer für Familien.
Der arktische Winter ist eine einzige Nacht. Überall tanzen die Schatten. Mit der Magie des Schattenspiels erwecken wir die Tiere des Nordens zum Leben. Jagt dort Nanuk der Eisbär? Wer wacht da über die Tiere im Meer?

Nach einem Rundgang durch die Ausstellung «Vanishing Thule» gestalten Kinder und Erwachsene eine Schattenspielfigur und bereiten eine Spielszene vor. Dann heisst es: Vorhang auf!

Unterstützt von Amerindias.

Hier geht's zum Flyer

 


 

5. Dezember 2015

Amerindias am Seefelder Chlausmärt

Wie schon im letzten Jahr nahmen die Vorstandsmitglieder am Seefelder Chlausmärt im GZ Riesbach teil. Amerindias pries Weihnachtsgeschenke aus dem NONAM, selbstgebackene Weihnachtsguetzli und Zopfschildkröten an. Doch wichtiger als die Einnahmen war der direkte Kontakt mit der Quartierbevölkerung. So erinnerten wir Gross und Klein an «ihr» Museum im Seefeld und warben für die aktuelle Sonderausstellung «Vanishing Thule».

 


19. November 2015, 19.00 Uhr

Konzert UMKA – Kehlkopfgesang und Bass mit Olga Letykai und Laura Cesar

Wer den archaischen Klängen traditioneller Kehlkopfgesänge lauscht, sieht sich in andere Welten versetzt, und das nicht ohne Grund. Seit Urzeiten stärken die Frauen im sibirischen Tschukotka mit ihren kehligen Gesängen das Jagdglück der Jäger. Ihr Gesang ist ebenso wichtig wie die Jagd an sich. Olga Letykai ist in Tschukotka aufgewachsen. Kehlkopfgesang kennt sie seit ihren Kindertagen. Längst hat sie ihr Throat Singing auch nach Grönland, Kanada, an die Olympischen Winterspielen in Sotschi und in die Schweiz gebracht. Olga Letykai ist nicht nur ihren Traditionen verbunden, sie experimentiert auch gerne. Besonders zusammen mit der kanadischen Jazz-Bassistin Laura Cesar. Mit Kehlkopfklängen und Kontrabass entführen die Musikerinnen in arktische Sphären und magische Klangwelten.

Eintrittspreise: Erwachsene Fr. 20.–
ermässigt Fr. 15.– (Studierende, Lernende, AHV/IV)
Kinder Fr. 10.– /// Türöffnung: 18:30 Uhr (Abendkasse)

Mit freundlicher Unterstützung von Amerindias.

Hier geht's zum Flyer

 


5. September 2015

Lange Nacht der Museen

Amerindias unterstützt das NONAM an der Langen Nacht der Zürcher Museen.

Performances mit Maria Hupfield, Konzerte mit Silver Jackson, kulinarische Leckerbissen, Geschichten für Jung und Alt und spannende Aktivitäten für Kinder werden geboten. Nicht verpassen!

Hier geht's zum Programm

Hier geht's zur Website der Langen Nacht  mit Infos zu Ticketverkauf und Programm.

 

 


 

Sonntag, 17. Mai 2015

Internationaler Museumstag

14.00-15.00 Uhr

Sonderführung «Native Art Now – lebendige Traditionen in der zeitgenössischen indigenen Kunst Nordamerikas»
Im vergangenen Jahr erhielt das NONAM einen namhaften Unterstützungsbetrag vom Lotteriefonds des Kantons Zürich. Ziel war eine zukunftsorientierte Erweiterung der museumseigenen Sammlung. Kunstschaffende aus Kanada und den USA bringen dezidiert zum Ausdruck, was es heisst, indigen zu sein – vor dem Hintergrund einer kolonialen Vergangenheit, angesichts stereotyper Erwartungen und vor dem Anspruch, indigene Identitäten selbstbestimmt zu definieren. Die Werke in «Native Art Now» handeln von Hingabe und Tod, von arktischen Geheimnissen, der Kraft des Humors, historischen Superhelden, den legendären Geheimcodes der Navajo und vielem mehr. Zeitgenössische indigene Kunst holt Traditionen in die Gegenwart und nimmt sie mit in eine selbstbestimmte Zukunft – mit oder ohne Perlen und Federn.

Dauer ca. 1 Stunde.
 
14.00-15.00 Uhr

Figurentheater «Bluebonnet – die Regenblume»

Damit es endlich regnet und das Leid ein Ende hat, sollen die Comanchen dem Grossen Geist ein Feueropfer bringen. Ein kleines Mädchen ist bereit, sich von seinem kostbarsten Besitz, ihrer Puppe, zu trennen. Und dann geschieht ein Wunder...
Ort der Handlung ist ein Museum. Zusammen mit dem Indianerjungen Thomas Schnelle-Faust reisen die Zuschauer zurück zu seinen indianischen Wurzeln und erleben eine Legende der nordamerikanischen Ureinwohner.
Mit Ute Getta-Assef und Soran Assef
Dauer ca. 50 Minuten, für Kinder ab 6 Jahren.

Der Museumseintritt und beide Veranstaltungen sind an diesem Tag kostenlos.

 


Sonntag, 3. Mai 2015

Kinderkonzert mit Joanne Shenandoah (Oneida, Iroquois)

«Shenandoah has become the most critically acclaimed Native American Singer of her time» (Associated Press)

Ihre eigene Kindheit war erfüllt von Musik. Sie ist überzeugt: Jedes Kind, das die erhebende Kraft der Musik erlebt, profitiert davon und wird sie sein Leben lang nicht vergessen. Musik nährt und vermittelt ein Gefühl der Zugehörigkeit. Joanne Shenandoah war erst sieben Jahre alt als sie den ersten Preis in einer Talentshow gewann. Seither hat sie 40 weitere Auszeichnungen gewonnen, darunter einen NAMMY (Native American Music Award) für das beste Kinder-Album.

Joanne verbindet traditionelle Klänge mit Musik von heute. Mit ihren Liedern setzt sie sich ein für die Wertschätzung und Weitergabe indigenen Wissens, für die Umwelt, den Frieden und die Kinder. Mit ihrer Musik war sie schon auf der ganzen Welt zu Gast, im NONAM ist es ihr erstes Konzert – gewidmet den Kindern.
Für ihr künstlerisches Lebenswerk erhielt sie 2007 den renommierten Lifetime Achievement Award.

Tickets unter www.nonam.ch Reservation empfohlen!

Konzertbeginn: 11.00 Uhr.

Reduzierter Eintrit für Amerindias-Mitglieder

Regulärer Eintritt: Kinder CHF 12.- / Erwachsene CHF 20.- (inkl. Museumseintritt)

  


Samstag, 11. April 2015

GiM Generationen im Museum im NONAM

Das NONAM lädt die Mitglieder von Amerindias und ihre Freunde zu einem Museumserlebnis der besonderen Art ein.

Am Samstag, 11. April 2015, 13.30 bis 16.30 Uhr

An diesem Nachmittag haben Sie Gelegenheit, das Museum ganz neu zu erleben. Das NONAM lädt ein zu einem Museumsbesuch voller Geschichten und kreativem Wirken.

Sie kommen in Begleitung einer jüngeren oder älteren Person. Gemeinsam machen Sie sich auf Entdeckungstour, tauschen sich aus und erfinden zu einem Objekt Ihrer Wahl eine Geschichte. In einer Storytelling-Runde teilen wir unsere Geschichten und lassen Museumsobjekte neu aufleben. Erlaubt ist, was Spass macht.

In einem zweiten Teil gestalten und drucken wir unsere eigenen Geschichten-Postkarten.

Hier geht's zum Flyer und zur Anmeldung

Allgmeine Informationen: Generationen im Museum

 

 


Freitag, 5. Dezember 2014

Amerindias am Seefelder Weihnachtsmarkt

Bücher, Schmuck, kleine Geschenke und Selbstgebackenes! Einige Impressionen von der gelungenen Amerindias-Standaktion auf dem kleinen und feinen Markt beim GZ Riesbach:

 

 

 


8. November 2014 bis 7. Juni 2015

Sonderausstellung «Native Art Now - Zeitgenössische indigene Kunst aus Nordamerika»

Das NONAM erweitert seine Sammlung. Die altehrwürdigen Artefakte des 18. bis frühen 20. Jahrhunderts erhalten Verstärkung aus der Gegenwart. Mit der Erweiterung der Sammlung mit zeitgenössischer indigener Kunst rückt das NONAM indigene Perspektiven und kritische Dialoge des 21. Jahrhunderts in den Mittelpunkt. 

Im vergangenen Jahr erhielt das NONAM anlässlich seines 50jährigen Jubiläums einen namhaften Unterstützungsbetrag vom Lotteriefonds des Kantons Zürich. Ziel war eine zukunftsorientierte Erweiterung der museumseigenen Sammlung.
Nichts scheint dafür besser geeignet als zeitgenössische Kunst. Kunstschaffende aus Kanada und den USA bringen dezidiert zum Ausdruck, was es heisst, indigen zu sein – vor dem Hintergrund einer kolonialen Vergangenheit, angesichts stereotyper Erwartungen und federgeschmückter Zerrbilder und nicht zuletzt vor dem Anspruch, indigene Identitäten im 21. Jahrhundert zu bewahren, wiederherzustellen, vor allem aber selbstbestimmt zu definieren.

 Die Werke in «Native Art Now» handeln von Hingabe und Tod, von arktischen Geheimnissen, der Kraft des Humors, historischen Superhelden, den legendären Geheimcodes der Navajo und vielem mehr. Zeitgenössische indigene Kunst holt Traditionen in die Gegenwart und nimmt sie mit in eine selbstbestimmte Zukunft – mit oder ohne Perlen und Federn.

 


1. Oktober 2014

Inupiat zu Besuch im NONAM

Am Mittwoch besuchten die Darsteller des neuen Schweizer DokFilms «Children of the Arctic» das NONAM. Aus dem kleinen Ort Barrow in Nord-Alaska kommend sind die Inupiat zu Gast am Zurich Film Festival.

 

Im NONAM trafen sie auf Kanti- und Primarschüler aus der Stadt Zürich. Da gab es allerhand Fragen zu beantworten: Wie kalt wird es in Alaska, wie funktioniert der traditionelle Walfang, und was macht ihr eigentlich in eurer Freizeit? Samuel, Josiah, Ace, Laura, Crawford und Flora erzählten von ihrer Kultur und ihrem Leben im ganz hohen Norden. Anschliessend gaben sie eine Kostprobe ihrer traditionellen Tänze und typischer Inuit-Spiele: Armringen, Fingerhakeln und «Seal Hop»! 

 

Hier geht's zum Trailer von Children of the Arctic. Prädikat: absolut sehenswert!

 


10. April bis 19. Oktober 2014

Sonderausstellung «Land, Kunst, Horizonte – Land im Spiegel zeitgenössischer indigener Kunst»

 

Wally Dion (Nakawe / Salteaux), «Pursuit of Happiness», 2013.

 

Land – ein Wort, viele Bedeutungen. Im Kontext indigener Kulturen ist es hierzulande oft umwölkt von stereotypen Gebilden und klischeebehafteten Konzepten. Mit der Ausstellung «Land, Kunst, Horizonte» widmet sich das NONAM einem der Kernthemen indigener Kulturen.

Künstlerinnen und Künstler aus Kanada und USA beleuchten das Thema Land aus persönlichen Perspektiven und mit unkonventionellen Medien.
Gina Adams (Anishinaabe/Lakota), Michael Belmore (Anishinaabe), Wally Dion (Salteaux), Maria Hupfield (Anishinaabe) und Will Wilson (Navajo) bewegen sich mit ihren Werken fernab von Kitsch und Klischee und fordern ihre Betrachter heraus. Umdenken, Neudenken, Querdenken ist gefragt. Das Sesam-öffne-dich findet, wer bereit ist, sich auf das Abenteuer Kultur und Kunst gleichermassen einzulassen, denn das eine ist ohne das andere nicht zu haben.

 


Mittwoch, 24. September, 19 – 20.30 Uhr

«Nordwestküsten-Indianer in Kanada»

Vortrag von Denise Daenzer, Ethnologin und ehemalige Leiterin Nordamerika Native Museum

Für die indigenen Völker an der Nordwestküste Kanadas ist der Orca (Schwertwal) noch heute allgegenwärtig. Er erscheint in Mythen, Schnitzkunst, Gesängen, Tänzen und Ritualen. Die Ethnologin Denise Daenzer erzählt von der Kultur der Kwakwaka’wakw auf Vancouver Island und ihrer Begegnung mit einer Orca-Familie.

In der Stadtbibliothek Winterthur, Saal tiefrot. Mit Apéro.

Hier geht's zum Flyer.

 


6. September 2014

Pow-Wow Tanz

 

Bald ist es wieder so weit – die Lange Nacht der Zürcher Museen lockt Kulturinteressierte aus Stadt und Land in die Museen.

Das NONAM präsentiert: Pow-Wow Tanz und Begegnung mit Stephen, Robert und Jim Yellowhawk.

Stephen Yellowhawk ist ein berühmter indianischer Tänzer und Präsident des Black Hills Pow-Wow. Im NONAM gibt er zusammen mit Bruder Robert und Onkel Jim seine traditionelle Kunst zum Besten und erzählt vom heutigen Leben seines Volkes, der Lakota.

Nicht verpassen!

 

Auftritte um 19, 21 und 23 Uhr. Weitere Infos und Begleitprogramm unter langenacht.ch


Donnerstag, 5. Juni 2014

NONAM Filmlabor

 

 

Das NONAM Filmlabor produziert munter neue Trickfilme, basierend auf alten Geschichten und Mythen der indigenen Kulturen Nordamerikas. Die Kinder erzählen uns die Legende von der Skelettfrau, von Sedna, vom Karibumann, wie der Rabe die Menschen aus der Muschel gebracht hat und vieles mehr.

Unbedingt reinschauen in den Filmlabor Vimeo-Kanal


Mittwoch, 23. April 2014, 19.00 Uhr

Präsentation von «Roiling in Silence» mit Michael Belmore

Am 9. April legte Michael Belmore im NONAM vor einem interessierten Publikum den Grundstein für seine neue Skulptur «Roiling in Silence». Im Rahmen einer Artist-in-Residency ist er seither in Zürich zu Gast und arbeitet an seinem Werk.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Mittwoch, 23. April um 19.00 Uhr ist es so weit: Michael Belmore stellt im NONAM die fertige Skulptur der Öffentlichkeit vor. Er gewährt Einblicke in sein Schaffen und steht allen Museumsbesuchern und Kunstinteressierten Rede und Antwort.

Nordamerika Native Museum NONAM
Indianer + Inuit Kulturen
Seefeldstr. 317
8008 Zürich

Michael Belmore ist Mitglied der Royal Canadian Academy of Arts. Die Werke des Anishinaabe Künstlers sind inspiriert von der Landschaft des Nordens und der gestalterischen Kraft des Wassers. Sein Interesse gilt Orten, wo Land und Wasser aufeinander treffen. Mit Vorliebe arbeitet er mit Stein, Kupfer, Holz und auch Gold. Seine Werke sind kunstvolle Meditationen, die in langwierigen, gleichförmigen Prozessen entstehen. Sie erzählen von der Verbundenheit des Künstlers zum Land, aber auch von den Begehrlichkeiten der Menschen. Belmores Kunst wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

«Roiling in Silence» ist der Teil der aktuellen Sonderausstellung «Land, Kunst, Horizonte», zu sehen im Nordamerika Native Museum bis 7. September 2014.


11. bis 16. April 2014

Nur für kurze Zeit: Atelierbesuche bei Michael Belmore


 

Für die neue NONAM-Ausstellung «Land, Kunst, Horizonte» erschafft der indigene Künstler Michael Belmore (Anishinaabe) die Stein-Skulptur Rolling in Silence.

Kommen Sie im Atelier vorbei und schauen Sie ihm bei der Arbeit über die Schulter:
An der Gaswerkstrasse 15, 8952 Schlieren.
(Mit Bus 31 bis Gasometerbrücke. Das Atelier ist auf dem Gelände der Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer.)

Das Atelier ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Freitag 11. April        13.00–15.00 Uhr
Samstag 12. April     13.00–15.00 Uhr
Sonntag 13. April      10.00–11.00 Uhr und 13.00–15.00 Uhr
Mittwoch 16. April     14.00–16.00 Uhr 

 

Michael Belmore spricht Englisch.

 


Michael Belmore (*1969) ist Mitglied der Royal Canadian Academy of Arts. Die Werke des Anishinaabe Künstlers sind inspiriert von der Landschaft des Nordens und der gestalterischen Kraft des Wassers. Sein Interesse gilt Orten, wo Land und Wasser aufeinander treffen. Mit Vorliebe arbeitet er mit Stein, Kupfer, Holz und auch Gold. Seine Werke sind kunstvolle Meditationen, die in langwierigen, gleichförmigen Prozessen entstehen. Sie erzählen von der Verbundenheit des Künstlers zum Land, aber auch von den Begehrlichkeiten der Menschen. Belmores Kunst wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.

 


Samstag, 29. März 2014 13.30 – 16.30 Uhr

Filmlabor Special: Schattentheater und Klang

 

 

Der Winter in der Arktis ist etwas ganz Besonderes. Alles liegt unter Schnee und Eis begraben, Geister, Monster und Riesen halten Ihren Winterschlaf. Es ist die Zeit der Mythen und Legenden, denn nur dann können Sedna, der Riese Tulgh Uaku oder Skelettfrau nicht hören, was wir über sie erzählen.

Nimm Teil an der uralten Tradition des Geschichtenerzählens und erschaffe deine eigenen Figuren im Schattentheater. Vorhang auf für ein faszinierendes Schauspiel aus Klang und Schatten, unterstützt von Amerindias!

Alle Infos findest du im Veranstaltungsflyer.

 


Sonntag, 16. März 2014, 11.00 – 14.00 Uhr

«Shana, the Wolf's Music» – eine Begegnung im NONAM

Wenige Tage vor dem Kinostart des Films Shana - The Wolf's Music besuchen die indianischen Darstellerinnen des Filmes aus dem Volke der Flüsse (Scw'exmx) mit Regisseur Nino Jacusso das NONAM – ein besonderes Erlebnis für Indianer- und Filmliebhaber jeden Alters!

 


Sunshine O'Donovan (Shana), Delilah Dick (Lela Woodland) und das Filmteammitglied Mitch (Magic) Shuter erzählen von ihrer Kultur, der Lower Nicola Indian Band. Gemeinsam mit dem Regisseur und der Filmproduzentin Franziska Reck berichten sie vom Dreh des Kinofilms und ihren Erfahrungen. Anschliessend Spezialführung zum Thema «Indianer heute» mit Heidrun Löb.

Mehr zum Film erfahren Sie unter www.shanafilm.com

Hier geht's zum Flyer der Veranstaltung.

Alle Vorpremieren des Films Shana - The Wolf's Music finden Sie hier.

 


Freitag, 22. November 2013, 18.00 Uhr

Erfolgreiches Altern – ein Vortrag am Beispiel indigener Kulturen Nordamerikas

Gastvortrag von Heidrun Moertl (Universität Graz), mit der Unterstützung von Amerindias.

Im Anschluss lud das NONAM zu einer Führung durch die Sonderausstellung «Lernen über Leben» ein. Im Fokus standen das Bewahren und Vermitteln von kulturellem Wissen durch und Alte und Älteste.

Hier geht's zum Flyer  des Vortrags (PDF).

Einige Impressionen des Abends:

 


Samstag 7. September 2013

Indianischer Hip Hop an der Langen Nacht der Zürcher Museen

An der Langen Nacht 2013 lud das NONAM zur Begegnung mit Sequoia Crosswhite. Im traditionellen Outfit spielte der indianische Musiker seine neuesten Songs und gab Lakota-Flötenklänge zum Besten. Dazu erzählte er von seinem Leben als Lakota, den traditionellen Aspekten und den Herausforderungen der heutigen Zeit. Viele Museums-Nachtschwärmer fanden den Weg ins NONAM und liessen sich von der Musik begeistern.

Die Kulturvermittlung des NONAM bot ein breites Programm an: Familienparcours, Führungen, Piktogrammjagd und indianische Märchen.

Einige Impressionen:

 


 Samstag 15. / Sonntag 16. Juni 2013

Das NONAM feierte Geburtstag!

Ob im NONAM oder im Indianermuseum – seit 50 Jahren haben Indianer einen festen Platz in Zürich, seit zehn Jahren sind auch Inuit mit von der Partie. Das wurde gefeiert – mit indianischen Gästen, Musik und Tanz, mit Kunst, Kultur und Kinderprogramm.


Am 15. und 16. Juni lockten zahlreiche Events und Aktivitäten im NONAM. Das Programm war dicht gedrängt: Storytelling, traditionelle indianische Flötenmusik und Tänze, «Hoop Dance», Präsentationen zeitgenössischer indigener Kunst und und und.
Im Museums-Pavillon und auf der grossen Bühne gaben sich indianische Gäste aus Kanada und den USA die Ehre: Jim Boyd, Dooren Spence, Brian Akipa, Barry Ace, Jim Yellowhawk, Jasmine Pickner und Shelly Boyd zeigten auf beeindruckende Art die Vielfältigkeit der indigenen Kulturen Nordamerikas.
Einer der Höhepunkte des Jubiläums-Festivals war das Konzert des indianischen Singer/Songwriters Jim Boyd im vollbesetzten Festzelt vor dem Museum.
Das Festival war an beiden Tagen sehr gut besucht und zeigte einmal mehr das grosse Interesse der Zürcherinnen und Zürcher an den indigenen Kulturen Nordamerikas – ganz zu schweigen von den Gästen, die aus der ganzen Schweiz sowie aus Deutschland und Österreich angereist waren.

Einige Impressionen:

 

 

 

 

 

 

 

 


8. Mai 2013 bis 28. Februar 2014

Sonderausstellung LERNEN überLEBEN

Lernen ohne Schule? Was uns heute undenkbar erscheint, war für Indianer und Inuit einst Alltag. Wie aber lernten Kinder ohne Schule und ohne Schrift? Gab es Sport und Spiele, wenn man ums Überleben kämpfen musste? Stimmt es, dass indianische Kinder nicht bestraft wurden? Diesen und vielen anderen spannenden Fragen widmet sich das NONAM in der Ausstellung «LERNEN überLEBEN» – und betrachtet das Thema Lernen aus ungewöhnlichen Perspektiven.

 


Ab 8. Mai 2013

Bodmer-Galerie

Als der deutsche Forscher Maximilian Prinz zu Wied im 19. Jahrhundert eine Reise nach Nordamerika plante, engagierte er den jungen Schweizer Landschaftsmaler Karl Bodmer (1809-1893) als Illustrator. Er sollte Land und Leute möglichst genau bildnerisch festhalten.
Bodmers eindrückliche und detailgetreue Arbeiten, die als Vorlagen für die Illustrationen des Reiseberichts dienten, gelten bis heute als Höhepunkte in der bildnerischen Darstellung fremder Völker.
Eine periodisch wechselnde Auswahl von Bodmers Werken ist ab 8. Mai im NONAM zu sehen.


«Massika, Saki Indianer. Wakussase, Musquake Indianer» Stich nach Karl Bodmer.

 


Mittwoch, 3. April 2013, ab 19.00 Uhr

Jubiläums-Generalversammlung – 20 Jahre Amerindias!

Im NONAM, Seefeldstr. 317, 8008 Zürich.

Programm:

19.00 Uhr Jubiläums-Generalversammlung «20 Jahre Amerindias»,
20.00 Uhr Führung durch die Bodmer-Galerie und zu neuen Exponaten in der Dauerausstellung – anschliessend Apéro
 

Die Generalversammlung war ein voller Erfolg: Mit der Begehung der neuen Bodmer-Galerie, dem Rückblick von Susanne Sorg auf die Vereinsgeschichte und dem reichhaltigen Apéro wurde der runde Geburtstag von Amerindas zum Erlebnis für alle Beteiligten.

 

Einige Impressionen:          

GV Amerindias

 

GV Amerindias

 

GV Amerindias

 

GV Amerindias

 

 


Sonntag 25. November 2012, 14:00 – 16:00 Uhr

Red Roots Music – Mitch Walking Elk & Wade Fernandez zu Gast im NONAM

Zeitgenössischer indianischer Blues und Folk aus dem Herzen der USA
Im Nordamerika Native Museum treffen Mitch Walking Elk und Wade Fernandez zusammen. Sie spielen indianischen Blues und Folk – aber auch kritische Songs über die Probleme, mit denen sich die indianischen Kulturen Nordamerikas heute konfrontiert sehen. Die beiden langjährigen musikalischen Weggefährten engagieren sich ausserdem in Projekten mit indianischen Kindern und Jugendlichen.

 

 Der Singer-Songwriter Mitch Walking Elk (Cheyenne/Arapaho/Hopi) gewann 2005 den Indian Summer Music Award für seine CD «Time for a Woman». Er präsentiert im NONAM sein neues Album «Up From The Ashes».

 

Wade Fernandez

Wade Fernandez (Menominee) wurde für seine Musik mit zahlreichen Awards ausgezeichnet, darunter «Musiker des Jahres» der Native American Music Awards.

 

12.00 Uhr    Führung durch die Dauerausstellung
14.00 Uhr    Konzert mit Mitch Walking Elk & Wade Fernandez

Eintritt: Erwachsene 12.- CHF, Kinder 4.-, Familien 20.-
inklusive Eintritt in die Dauerausstellung und Sonderausstellung «Faszination Indianer»


Nordamerika Native Museum NONAM
Seefeldstr. 317
8008 Zürich
www.nonam.ch

Hier gehts zum Flyer

In Zusammenarbeit mit Incomindios Schweiz. Hier gehts zum Flyer mit weiteren Tourdaten

Mitch Walking Elk und Wade Fernandez live im NONAM, 25. November 2012: Impressionen vom Konzert (Foto: Sari Miettinen)

 

 

 

 


Sonntag 16. September 2012, 13:30 – 14:15 Uhr

Die Libellenkinder von Hawikù

Das Figurentheater Kleine Welten spielt eine Sage der Pueblo-Indianer
Eine uralte Geschichte der Pueblo-Kulturen erzählt, wie Mutter Erde die Menschen einst überreich beschenkte. Doch durch den Überfluss ­wurden die Menschen hochmütig, und die segensreichen Geschenke blieben aus. Zum Glück gelingt es der kleinen Shanti und ihrem Bruder Samu, dem Schicksal ihres Volkes eine neue Wendung zu geben – dazu benötigen sie aber Offenherzigkeit, Fantasie und die Hilfe einer ­Libelle namens Libella. Tauchen Sie ein in diese wunderbare, spannende und zum Nachdenken anregende Geschichte.

Kostüm, Figuren und Spiel: Annette Hänning. Regie: Kathrin Thiele. Musik: Oliver Gerke. Geeignet für Kinder ab 5 Jahren


Samstag 1. September 2012 | 19–24 Uhr | Lange Nacht der Zürcher Museen

Radmilla Cody

Stimme aus dem Südwesten

Begegnung mit Radmilla Cody, traditionelle indianische Sängerin und ehemalige Miss Navajo. Radmilla Cody musiziert und erzählt aus ihrer Kindheit auf den Hochebenen der Navajo Nation, wo sie Schafe hütete und die alten Handwerkstechniken der Navajo erlernte. Für ihre zeitgenössische Musik, die stark in der Navajo-Tradition verwurzelt ist, wurde sie u.a. mit dem AFIM Indie Music Award ausgezeichnet.

Programm unter www.langenacht.ch


4. April 2012 | 14:30 – 16:00 Uhr; 19 Uhr | Sequoia Crosswhite im NONAM

 

Hip Hop in Moccasins

Ein rappender Indianer - wo gibt‘s denn so was? Zum Beispiel am 4. April im NONAM. Dann nämlich ist Sequoia Crosswhite zu Gast. Nach dem Motto «Geht nicht, gibt’s nicht» zeigt der indianische Musiker und Kulturvermittler, dass die Zeit nirgendwo stehen geblieben ist – auch nicht bei den Indianern. Im traditionellen Lakota-Outfit gibt er indianische Flötenklänge neben funky sound und Hip Hop zum Besten, und er erzählt von seiner Sprache, seiner Kultur und den sieben Ratsfeuern der Lakota. Für Kinder und ihre Erwachsenen. In Englischer Sprache mit Übersetzung.
Die Veranstaltung ist im Eintritt inbegriffen.

 


Live-Konzert am 4. April 2012 | 19:00 Uhr

Lakota in Culture & Concert

Sequoia Crosswhite heisst in der Sprache der Lakota Mahto Cikala,Kleiner Bär. Das klingt romantisch, wie so vieles, wenn es um Indianer geht. Doch dem romantischen Indianerbild hat Sequoia so Manches entgegen zu setzen. Aufgewachsen auf der Cheyenne River Sioux Reservation, zu Hause in Rapid City, kennt er auch die Kehrseite der Medaille–und davon handeln seine Songs. Mit funky sounds und Hip Hop rappt er sich den Frust von der Seele. Seiner Kultur und Tradition bleibt er dabei eng verbunden. Wenn er rappt,wirkt sein traditionelles Outfit wie ein Statement à la «Yes, we can»: Hip Hop in Mokassins oder iPhone im Tipi – in der Tat, sie können! Ein Kontrastprogramm mit Denkanstössen.
CHF 18.- inkl. Museumseintritt   -> Flyer

  

Aktionstag Langenberg | Veronika Ederer 

Trommel, Hirsch und Knochenwald 

Ein Tag für Familien mit Indianergeschichten, Steinzeitspielen, Zauberschmuck, Naturtönen und Hirsch-Barbecue

Am 12. Oktober 2011 organisierte das NONAM in Zusammenarbeit mit dem Wildnispark Zürich Langenberg mit tatkräftiger Unterstützung von Amerindias-Mitgliedern einen Aktionstag für Familien. Auf dem Gelände des Wildnisparks waren im neu gestalteten Westteil fünf Stationen verteilt, an denen von 13 bis 16.30 Uhr ein besonderes Programm angeboten wurde.
 

 

Alle fünfzehn Minuten erzählten NONAM-Mitarbeiter/innen in der mongolischen Jurte indianische Geschichten, in denen Tiere als Kulturbringer, als Helden oder als Schelmen eine wichtige Rolle spielen. Viele grosse und kleine Besucher hörten gespannt zu, als der Rabe die Sonne stahl oder Kojote die Enten zum Tanz aufforderte.

In der Fuchsscheune konnten Besucher sich aus Naturmate-rialien wie Lederscheiben, Federn, Muscheln etc. einen Kettenanhänger zusammenstellen. Indianische Töne klangen aus der Wildnisparkschule neben dem Restaurant, wo der Theaterpädagoge Walter Schoch die indianische Flöte spielte. Eine grosse Trommel konnte ausprobiert werden, aber mit noch grösserer Begeisterung bemalten die Kinder Schwirrhölzer und liessen sie an einer Schnur über den Kopf kreisen, um das -typische laute Brummen zu erzeugen. Dieses Instrument wurde Funden zufolge auch schon in der Steinzeit verwendet. Vor allem die zahlreichen Hortgruppen, die an diesem Tag den Wildnispark besuchten, nahmen diese beiden Angebote in Anspruch.

Im Elchhaus bot das Team des Wildnisparks verschiedene Knochenspiele zum Ausprobieren an. Vor der Feuerhöhle konnten die Besucher unter Anleitung von Mitgliedern von Amerindias und des NONAM-Teams versuchen, Maiskörner zu Mehl zu zermahlen und zu erraten, welche Nahrungsmittel wir den indianischen Kulturen beider Amerikas zu verdanken haben. Beim Betriebsgebäude wurde ein Hirsch mit Steinwerkzeugen fachmännisch zerlegt und als Barbecue zum Verkauf angeboten.

Das sonnige Wetter und die Herbstferien der Stadt Zürich lockten viele Besucher an diesen Aktionstag. Dies und die erfreuliche Zusammenarbeit mit dem Team vom Wildnispark könnte im nächsten Jahr durchaus wieder zu einem gemeinsamen Projekt führen.

  


Thementage im NONAM | Veronika Ederer

Rabe und Obsidian

Thementage im NONAM mit Peter Gerber und Murray Small-Legs

Am 19. und 20. November 2011 fanden im Nordamerika Native Museum zwei Thementage als Rahmenprogramm zur Sonderausstellung «Von Lebertran bis Totemtier» statt. Dazu wurde der Blackfoot Murray Small Legs aus Alberta eingeladen, und Dr. Peter Gerber, Ethnologe und ehemaliger Kurator am Völkerkundemuseum der Universität Zürich hielt einen Vortrag über Vögel in der Kultur der Nordwestküsten-Indianer.

Murray Small Legs, der heute mit seiner Familie in Potsdam lebt, zeigte den Besuchern am Samstag und am Sonntag Nachmittag die Herstellung von Steinspitzen aus Obsidian. Dieses vulkanische Glas liefert besonders scharfe Kanten und kommt in mehreren Farbvarianten vor. Die fertigen Steinspitzen wurden mit Sandpapier abgeschliffen und als Anhänger mit Silberdraht an Lederschnüren befestigt. Murray führte ausserdem traditionelle Tänze der Plainsindianer in seiner teilweise selbst hergestellten Tanzkleidung auf und erläuterte sowohl die Kleidungsstücke als auch die Tanzschritte. Viele Besucher schlossen sich dem Rounddance an, den Murray durch den Pavillon des NONAM anführte. Anschliessend erzählte er Geschichten von Napi, dem Trickster der Blackfoot, die von NONAM-Mitarbeiterinnen übersetzt wurden und kleine wie grosse Zuhörer in ihren Bann zogen.

Thementag im NONAM

 

Dr. Peter Gerber hielt am Sonntag Vormittag einen Vortrag mit dem Titel: «Und Rabe schuf den Menschen» –Vögel in der Kultur der Nordwestküsten-Indianer. Nach einem kurzen Einblick in die indianischen Gesellschaften der amerikanischen Nordwestküste wurden die verschiedenen kulturellen Bedeutungen von Rabe, Adler und Donnervogel erläutert.

 

Siebdruck im Stil einer Trommelbemalung, 1977, 61x48 cm; Völkerkundemuseum der Universität Zürich. 

Joe David: Memorial Rainbow / Regenbogen des Gedenkens.

Dieser Siebdruck wurde aus Anlass der Gedenkfeier zum einjährigen Todestag von Hyacinth David, dem Vater des Künstlers, geschaffen. Ein Rabe wird dargestellt, wie er zum Flug ansetzt, dabei seine Flügel ausbreitet und seine ganze Federnpracht zeigt. Er durchfliegt einen doppelten Regenbogen. Die Inspiration zum Thema geschah durch eine Vision, die Joe David auf dem Weg durchs Gebirge zum Begräbnis seines Vaters hatte.

Die anschliessende Familienführung wurde ebenso interessiert besucht wie das Nachmittagsprogramm unseres indianischen Gastes, den wir vielleicht bald wieder im NONAM begrüssen dürfen.